Zentraler Grünzug Altglienicke/Kosmosviertel

Projektstatus

in Planung oder Bau

Standort

Berlin, Treptow-Köpenick

Projekttypologie

Grün- und Freizeitanlagen Straßen und Plätze

Maßnahme

Entsiegelung oder teildurchlässige Flächenbefestigung Versickerung

Planungsbeginn

2020

Fertigstellung

2025

Grundstücksfläche

5.5 ha

Kurzbeschreibung

Für die Neugestaltung des Grünzugs soll ein Konzept für eine Niederschlagswasserbewirtschaftung
entwickelt werden, durch welches möglichst viel Niederschlagswasser auf dem Gelände verbleiben soll
(Versickerung/Verdunstung). Weiterhin werden Maßnahmen zur Überflutungssicherheit getroffen und
ein Beitrag zur Entwicklung Berlins als „Sponge-City“ geleistet.

Projektdetails

Das Kosmosviertel liegt im Ortsteil Altglienicke des Bezirks Treptow-Köpenick im Südosten Berlins. Das zu bearbeitende Gebiet des Kosmosviertels setzt sich zusammen aus ca. 5,5 ha öffentlichen Grünflächen. Nach 30 Jahren ist die Freianlage nun in einem unzureichenden Zustand und nicht mehr für alle Altersgruppen zeitgemäß nutzbar. Durch die sehr detaillierte Gestaltung des Grünzugs gibt es zudem sehr viele Teilbereiche, deren aufwändige Pflege heute schwer darstellbar ist.

Der Entwurf sieht vor, den Grünzug als Quartierspark zeitgemäß weiterzuentwickeln. Nachhaltigkeit, die gemeinsame Nutzbarkeit für Alle, die Beseitigung von Angsträumen und eine barrierearme und pflegeextensive Gestaltung der öffentlichen Freiflächen stehen im Vordergrund.

Es sind attraktive Aufenthaltsbereiche sowie Treffpunkte für alle Nutzer- und Altersgruppengruppen vorgesehen, Spielplätze werden überarbeitet und mit generationsübergreifenden Angeboten weiterentwickelt. Über optimierte Wegeanschlüsse wird das Kosmosviertel besser mit dem umgebenden Stadt- und Landschaftsraum sowie den Landschaftspark Altglienicke angebunden.

  • Baum-Rigolen
  • Tiefbeete
  • Mulden
  • Rigolen

Baukosten ca. 7 Mio € brutto,
Förderung durch das Land Berlin

  • Multifunktionale Flächen
  • Nachhaltige Nutzung der Ressource Regenwasser
  • Biodiversität
  • Bindige Böden
  • Vernetzung von dezentralen Anlagen