Schauer-Power!
Immer mehr Menschen in Berlin speichern, nutzen, verdunsten und versickern Regenwasser vor Ort. Sie möchten die Stadt, ihre Bewohner:innen und ihre Natur vor den Folgen des Klimawandels wie Hitze, Trockenheit und Starkregen schützen. Unsere Datenbank informiert über die wachsende Zahl an Schwammstadtprojekten und ihre Macher:innen.
Kühler arbeiten
Im Lise-Meitner-Haus der Humboldt Universität zu Berlin in Adlershof dient die Dach- und Fassadenbegrünung als Sonnenschutz und Regenwasser zur technischen Gebäudekühlung.
Geringer Aufwand, hoher Ertrag
Eine Baugruppe steckte sich bei der Errichtung ihres Mehrfamilienhauses in Moabit ambitionierte Regenwasser-Ziele. Der Effekt: keine Niederschlagswassergebühren und ein kühler und gestalterisch ansprechender Innenhof.
Ein Schwamm in der historischen Mitte
Die tourismusnahe und klimaangepasste Sanierung des Gendarmenmarktes zeigt, dass auch auf hoch versiegelten Plätzen mit dichter Untergrundbebauung Versickerung möglich ist. Entscheidend ist der Wille aller beteiligten Akteure.
Bochum hat eine Klimastraße
In Bochum wurde anlässlich einer Kanalsanierung eine Straße von der Mischwasserkanalisation abgekoppelt. 18 miteinander vernetzte Baumrigolen sorgen für Regenrückhalt und Verdunstung.
Regen, Wind und Sonne
In einer Wohnsiedlung in Berlin-Zehlendorf ermöglichen Zisternen, Rückhalteteiche und bepflanzte Bodenfilter, Regenwasser trotz Mergelschichten komplett vor Ort zu bewirtschaften. Sonne und Wind erzeugen den Strom für die Nutzung des Regenwassers.
Regentonnen auf dem Bürgersteig
Berlins erste Gehweg-Regentonnen stehen in der Fritschestraße. Möglich gemacht haben es die Initiative Wassertanke.org, die dortige Nachbarschaftsinitiative und das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf. Weitere Bezirke möchten nachziehen.
Berlins erstes naturschutzrechtliches Ökokonto
Wo neue Gebäude entstehen, müssen häufig Flächen versiegelt werden. Damit trotzdem Natur erhalten bleibt, gleicht die BIM solche Eingriffe durch Kompensationsmaßnahmen aus - wie am Diedersdorfer Weg, dem ersten Ökokonto der BIM.
BlueGreenStreets Baumrigole
Regenwasserbewirtschaftung in der Fußgängerzone: In der Hamburger Hölertwiete wird das Regenwasser von Dachflächen über einen Bewässerungsschacht in Baumgruben geleitet. Die Effekte evaluiert ein begleitendes Monitoring.
Buckower Felder
In Neukölln entsteht ein durch und durch wassersensibles Neubauquartier. Innovative Anlagen der dezentralen Regenwasserbewirtschaftung wie Baumrigolen oder Urban Wetlands als Teil der öffentlichen Grünanlagen werden wissenschaftlich begleitet.
Wenig Fläche. Viel Ausbeute.
Auf dem Grundstück einer Bundesliegenschaft wird das Regenwasser trotz geringer Flächenverfügbarkeit im Bestand fast vollständig versickert und zur Bewässerung von Bäumen verwendet.
Wieder offen für alles
Durch die Entsiegelung von 900 Quadratmeter Straßenland in der Bülowstraße in Berlin-Schöneberg konnten Baumscheiben erweitert und Gehwege teilweise von der Kanalisation abgekoppelt werden.
Eine Wiese für Insekten
Der Eigentümer einer Dachgeschosswohnung in Friedenau hat auf dem begrünten Dach ein Paradies für Tiere und Pflanzen – und sich selbst – geschaffen.
Vom Industrie- zum Wohngebiet
Ein ehemaliges Industriegelände in Berlin-Spandau wird zum nachhaltigen Stadtquartier. Dank Wasserbecken und Retentionsdächern können Niederschläge trotz schwieriger Bedingungen komplett vor Ort bewirtschaftet und als Brauchwasser genutzt werden.
EDGE Friedrichspark Berlin
Mit der Umsetzung des EDGE Friedrichspark Berlin soll ein innovativer, nachhaltiger und moderner Gebäudekomplex entstehen, bei dem die hochwertig und nachhaltig gestalteten Freianlagen eine große Rolle spielen.
Zisternen statt Pool
Der Pächter eines Einfamilienhauses möchte seinen alten Pool durch drei Zisternen ersetzen. Mit dem gesammelten Regenwasser will er seinen Garten bewässern – und so Trinkwasser sparen und Überflutungen vermeiden.
Im Grünen verbunden
In einem Neubauquartier in Berlin-Falkenhagener Feld kann Regenwasser dank Gründächern, Mulden und Tiefbeeten vollständig versickern. Alter Baumbestand wurde dabei integriert. Ein begrünter Platz verbindet die neuen mit den alten Gebäuden.
Future Living Berlin
Smart sollte das neue Quartier in Adlershof werden. Bei diesem Stichwort dachten die Planer:innen zuerst an Wohnen und Mobilität. Dass auch Regenwasserbewirtschaftung smart sein kann, kam als Lernerfahrung neu hinzu.
Grün integriert
Eine Druckerei in Berlin-Marienfelde liegt in einem Industriegebiet und grenzt an ein Wohnquartier an. Das Unternehmen will Vorbild beim Klimaschutz und attraktiver, engagierter Nachbar sein: mit begrünten Dächern und einer Solarstromanlage.
Oben grün, unten blau
Da bei der Sanierung und Erweiterung der Villa Niklas die Entwässerung der befestigten und der Dachflächen vergessen wurde, musste im Zuge der Neuanlage des großen Gartens nachträglich eine komplexe Ent- und Bewässerung eingebaut werden.
Vielfalt auf kleinem Raum
In der Gemeinschaftsunterkunft Baumschulenweg finden nicht nur geflüchtete Menschen Platz. Auf den Gründächern liegen Photovoltaikmodule in der Sonne und im Hof dienen Spiel- und Aufenthaltsorte als Überflutungsräume.
Schwammwirtschaft
Hoher Versiegelungsgrad, Geschiebelehm und Schichtenwasser, stark gedrosselte Einleitung: Das Regenwasser des Industrie- und Gewerbegebietes Dahlwitz-Hoppegarten wird allen Widrigkeiten zum Trotz seit den 1990ern erfolgreich vor Ort bewirtschaftet.
Versickern leicht gemacht
Aufgrund wiederkehrender Überflutungen auf dem Gelände der Schule am Rüdesheimer Platz wurde es der Wasserbehörde zu viel. Sie genehmigte, Versickerungsanlagen zu ertüchtigen und dafür die Deckschicht des anstehenden Geschiebemergels zu durchstoßen.
Ein Ort zum Wachsen
In der Grundschule Europacity verbleibt sämtliches Regenwasser auf dem Grundstück. Das Regenwasser des Schulhofs wird über Baumscheiben versickert – zum Wohl ihrer dort ansässigen Zöglinge.
Grundstücksübergreifende Entwässerung Grünanlage am Ellernweg
Grundstücksübergreifende Entwässerung von Dachflächen der STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft in eine öffentliche Grünanlage zur Verbesserung der Wasserversorgung der Parkvegetation.
Grüne Gullys in Mitte
Der Bezirk Berlin-Mitte ist durch einen hohen Versiegelungsgrad geprägt. Zur Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen wurde daher das Konzept der „Grünen Gullys“ entwickelt.
Low-Tech als Highlight
Auf einem vollversiegelten Grundstück in Berlin-Köpenick entstehen Mehrfamilien- und Reihenhäuser, die dank begrünten Vorgärten, Hofflächen und Dächern sowie Rigolen und Retentionsboxen keinerlei Regenwasser in die Kanalisation ableiten.
Grüne Oase statt steinerner Stadtplatz
Der Hegelplatz nahe der Humboldt-Universität wirkte bislang wenig einladend: zugepflasterter Boden, drei improvisierte Beete, kaum Möglichkeiten zum Verweilen. Künftig prägen Grünflächen, Versickerungsbeete und Aufenthaltsangebote den Platz.
Vom Parkplatz zum nachhaltigen Wohnhaus
Maximale Gebäudebegrünung, minimale Flächenversiegelung: Die städtische Wohnungsbaugesellschaft degewo hat in Berlin-Marienfelde ein Holzhybrid-Wohnhaus gebaut. Eine Luft-Wärmepumpe und eine Solarstromanlage ergänzen das Klimaschutzkonzept.
Kleingewässer ganz groß
Er litt unter der zunehmenden Bebauung seines Wassereinzugsgebietes und drohte zu verlanden: der Türkenpfuhl. Heute fließt in das natürliche Gewässer im Britzer Garten- und Parkgürtel das anfallende Niederschlagswasser aus dem Quartier HUGOS.
Åntwässeren i Värsickerungsfjord
IKEA Leipzig versickert das Regenwasser sämtlicher Dach- und Verkehrsflächen und steigert damit einmal mehr seine Profitabilität: durch Einsparung der Niederschlagswassergebühr.
Unbekannte Sehenswürdigkeit
Neben Berlins erster und einziger Seilbahn in den Gärten der Welt liegt auch Berlins (und Deutschlands) erste, nach den Vorgaben der DWA A-138 geplante Baumrigole. 500 m² Platzfläche werden ober- und unterirdisch dem System zugeführt.
Kita Bewegungsreich
Die Kita wurde im laufenden Betrieb umfassend saniert, erweitert und zu einem wassersensiblen, klimaangepassten Ort weiterentwickelt.
Über den Grundstücksrand
Die Einen möchten entwässern, die Anderen bewässern – eine Win-Win-Situation, vorausgesetzt, man denkt über Grundstücksgrenzen hinweg. Der Evangelische Friedhofsverband und ein privater Bauherr machen es vor.
Kool im Kiez
Ein partizipatives Klimaanpassungsprojekt im Quartiersmanagementgebiet Pankstraße das durch dezentrale Maßnahmen Regenwassermanagement stärkt und das Mikroklima verbessert.
Kühle Ecken Entdecken
Im Quartier wurden hitzebelastete Straßen- und Freiräume durch partizipative Analyse und Kartierung sowie kleinteilige Maßnahmen wie Begrünung, Verschattung und Regenwassernutzung zur Verbesserung des Mikroklimas identifiziert und aufwertet.
Kulturhof Koloniestraße 10
Auch 30 Jahre nach dem Hofbegrünungsprogramm schätzen die Gewerbetreibenden ihren vertikalen Biodiversitätshotspot und die kühle Oase in Berlin-Wedding.
Aus Erfahrung klug
Seitdem das gesamte Erdgeschoss ihres Lagergebäudes in Mariendorf bei Starkregen überschwemmt wurde, setzt das Unternehmen MyPlace Selfstorage auf Regenrückhalt durch Dachbegrünung im Neubau und im Bestand.
Nachhaltiger Bürobau und guter Nachbar
Das neue Bürogebäude des Jobcenters Friedrichshain-Kreuzberg in der Landsberger Allee bewirtschaftet Regenwasser mithilfe von intensiv bepflanzten Dachterrassen, Gründächern mit Retentionsboxen – und einer Vereinbarung mit dem Friedhof nebenan.
Urbane Wohnsiedlung am See
Im Neubauquartier Landsberger Tor in Berlin-Marzahn wird Regenwasser vor Ort gesammelt und zuvor mithilfe von Mergel gereinigt. Ein Regenwassersee schützt die Siedlung bei Hochwasser und schafft Lebensraum für Tiere und Pflanzen.
Büro am Wasser
Gewerbe- und Industriestandorte lassen sich mit Regenwasser aufwerten, wie ein älteres, aber blühendes Beispiel zeigt: die Malzfabrik in Schöneberg.
Unwetter? Schwamm drüber.
Auf dem Grundstück der Mietergenossenschaft am Unionsplatz waren bei Starkregen die Entwässerungsleitungen überlastet. Eine Zisterne sorgt nun für Abhilfe. Die Mieter:innen freuen sich über mehr Grünflächen und Regenwasser zur Bewässerung.
Nachhaltige Regenwassernutzuzng auf dem Tempelhofer Feld
Stadtteilgärten und Studierende nutzen und revitalisieren bestehende Regenwasserinfrastruktur auf dem Tempelhofer Feld und tragen zur nachhaltigen Regenwassernutzung und zu den Zielen einer resilienten Schwammstadt bei.
Nachhaltige Straßenraumsanierung Blücherstraße
Für eine reine Asphaltsanierung waren die Wurzelschäden zu groß. Stattdessen hat der Bezirk die Flächen um die Bäume entsiegelt und zugleich eine Fahrradstraße mit Temposchwellen eingerichtet.
Eisenbahnviadukt als Regenspeicher
Die Gebäude des ehemaligen Postbahnhofs in Berlin-Friedrichshain werden saniert und durch einen Neubau ergänzt. Dank bepflanzter Speicherebene auf dem Eisenbahnviadukt sowie Zisterne können die vielen Grünflächen mit Regenwasser versorgt werden.
11 Geschosse Regenrückhalt
Von einem innerstädtischen Grundstück, dass zu 95 Prozent überbaut wird, soll kein Tropfen Regenwasser in die Mischwasserkanalisation fließen. Eine Kaskade von Retentionsdächern macht es möglich.
Hauptstraße in Berlin-Rummelsburg
Das Herz des neuen Wohnquartiers bildet der grüne Anger in der Mitte. Die bestehenden Gebäude und auch die neuen Wohnbauten sind über eine Begegnungszone für alle Verkehrsteilnehmer*innen mit dem Anger verbunden.
Mit vereinter Kraft
So ziemlich alles, was es an Versickerungssystemen gibt, kommt im Neubauquartier Ortolfstraße zum Zuge. In Kombination mit Gründächern gelingt trotz schwieriger Untergrundverhältnisse die Bewirtschaftung von Regenwasser vor Ort.
Pop-up-Entsiegelung am Görlitzer Ufer
Eine zuvor komplett versiegelte Straße am Görlitzer Ufer in Kreuzberg ist nun dem Rad- und Fußverkehr vorbehalten. Auf einer entsiegelten Fläche von rund 1.000 Quadratmetern entsteht eine naturnahe Blühfläche mit heimischen Arten.
Natürliche Klimaanlage dank Pflanzenkohle
Die zentrale Rasenfläche im Volkspark Jungfernheide ist u. a. stadtökologisch wichtig, hat jedoch in den letzten Jahren stark gelitten. Nun wird sie ökologisch aufgewertet. Durch den Einsatz von Biokohle soll Regenwasser hier großflächig versickern.
52 Grad Nord
Wo zu DDR-Zeiten der VEB Berlin-Chemie Arzneimittel und Pflanzenschutzmittel produzierte, herrscht heute maritimes Flair. Künstliche (Regen-)Wasserflächen ziehen sich mitten durch das Neubau-Quartier 52° Nord.
Grün hinterm Blockrand
Das Quartier Paulsternstraße in Berlin-Spandau setzt auf begrünte Dächer, großzügige Grünflächen und Mulden, um den Großteil des anfallendes Regenwassers zu versickern.
Unkonventionell und ausgezeichnet
Die Gustav-Heinemann-Oberschule nutzt, dank besonderer Zisternen-Geometrie, Regenwasser für Toiletten und Außenanlagen und spart so 50 Prozent Trinkwasser ein. Der Neubau wurde nach dem „Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen des Bundes“ zertifiziert.
Innenstadt grün-blau
Städtische Zentren sind stark versiegelt und hoch frequentiert. Ein Beispiel aus den 90er-Jahren (!) zeigt, dass solche Orte alles andere als Grau sein müssen: der Potsdamer Platz.
Null Abfluss
Unmittelbar an der Havel in Berlin-Spandau entsteht das Wohnquartier Speicherballett-WA 2.1. Auf einem Bauabschnitt wird mithilfe von Rigolen und Versickerungsmulden sämtliches Regenwasser auf dem Grundstück bewirtschaftet.
Regenwasser im großen Stil nutzen
Dank Zisterne, Mulden, Rigolen und Drainagematten wird auf zwei Baufeldern des neuen Spandauer Wohnquartiers Speicherballett Regenwasser nicht nur komplett auf dem Grundstück bewirtschaftet. Es dient auch als Brauchwasser für Toiletten und Gärten.
Jeder Tropfen zählt
Die neuen Besitzer eines denkmalgeschützten Einfamilienhauses freuen sich über geringe Trinkwasserkosten. Sie sammeln Regenwasser in einer Zisterne und spülen damit die Toilette, waschen Wäsche und bewässern den Garten.
Endlich hitzefrei!
20 Prozent weniger versiegelte Flächen und Versickerungsanlagen sorgen auf dem Schulhof der Reginhard-Grundschule für ein angenehmeres Mikroklima, eine bessere Aufenthaltsqualität und weniger Überflutungen nach Starkregen.
ROOF WATER-FARM
Das Reallabor leistet aktiven Klimaschutz durch Regenwassermanagement im und am Gebäude. Dabei werden Pflanzen zur Verdunstung und CO2- Speicherung eingesetzt. Und das seit 1987. Mitten in Kreuzberg.
Pflänzchen in der Schottergrube
Ein lehmiger, hoch verdichteter Boden sind schlechte Voraussetzungen, um Regenwasser zu versickern. Mit der „Stockholmer Methode“ gelang es Landschaftsarchitekt:innen, den Boden einer Straße in Kopenhagen aufnahmefähiger zu machen.
Wohnen, lernen, versickern
In dem Studentendorf, das inmitten des Wissenschaftsstandorts Adlershof entstanden ist, sind de-zentrale Versickerungsmulden Teil eines gärtnerischen und gestalterischen Gesamtkonzepts.
Regenwasserfilter unter der Hochbahn
Unterhalb des U1-Viadukts in Berlin-Kreuzberg reinigt ein Testbeetfilter das vom Gleisbett der Hoch-bahn abfließende, teilweise schadstoffhaltige Regenwasser. Es kann nun zum Bewässern der neuen versickerungsfähigen Pflanzflächen genutzt werden.
Urban Tech Republic
Beim Bau eines Forschungs- und Industrieparks auf dem ehemaligen Flughafen Tegel dient der natürliche Wasserhaushalt als Zielbild. Regenwasser soll weitgehend verdunsten und die Umgebung kühlen.
Nachbarschaftshilfe vom Park
Aufgrund der Sanierung mehrerer Straßen in Reinickendorf musste die Straßenentwässerung neu organisiert werden. Für die breitflächige Versickerung im benachbarten Ludwig-Lesser-Park machten die Verantwortlichen sich die vorhandene Topografie zunutze.
Schwammstadt-Baustein im Test
Welche Pflanzen und welche Substrate sorgen dafür, dass Regenwasser am besten verdunstet? Im geplanten Schumacher Quartier auf dem ehemaligen Flughafengelände in Tegel wird das mithilfe von Verdunstungsbeeten wissenschaftlich untersucht.
Vom Parkplatz zum blau-grünen Treffpunkt
Der Vorplatz des Zentralfriedhofs Friedrichsfelde liegt zwischen Stadtraum sowie Grün- und Gartenflächen, wird bislang aber vor allem zum Parken genutzt. Nun soll er zum lebendigen und nachhaltigen Treffpunkt werden.
Waldorf Campus Berlin
Die Planer:innen eines Schulneubaus in Innenstadtlage sahen sich mit engen Platzverhältnissen, hohem Nutzungsdruck und der Regenwasserbewirtschaftung auf dem Grundstück konfrontiert. Die gefundene Lösung verdient die Note 1.
Regenwasserbewirtschaftung macht Schule
In der Freien Waldorfschule am Prenzlauer Berg wurde der Schulhof entsiegelt und begrünt. Unter Anleitung eines Planungsprofis gestalten und pflegen Kollegium, Eltern und Kinder die entstandenen Freiräume.
Mit wenig Geld viel erreicht
Auf einem umgebauten Schulhof in Berlin-Zehlendorf fließt das gesamte Niederschlagswasser nicht mehr in die Kanalisation, sondern in die Außenanlagen. Auch mit geringem Budget wurde viel Fläche entsiegelt und das Gelände naturnah gestaltet.
WEG Spreefeld Berlin
Spreefeld Berlin ist ein ökologisch vorbildliches Wohnprojekt in Berlin-Mitte, in dem nachhaltige Ressorcen sparende Grundsätze von der Planung über die Umsetzung bis zur Bewirtschaftung ablesbar sind.
Wegeneubau und Regenrückhalt am Planetarium
Im Zuge der Schulhoferweiterung wurde an der Grundschule am Planetarium ein nachhaltiges Regenwassersystem gebaut.
WeiberWirtschaft
Die gleichnamige Genossenschaft hat mit der Sanierung ihrer Immobilie in den 1990er Jahren Zeichen gesetzt und die „Erste ökologische Gewerbehofsanierung in Berlin“ inklusive Entsiegelung, Begrünung und Regenwassernutzung durchgeführt.
Kreativer Wohn- und Arbeitsort
In Berlin-Wedding ist mit der Wiesenburg ein Quartier zum Wohnen und Arbeiten entstanden. Keller und Abbruchmaterial machen eine Versickerung fast unmöglich. Regenwasser wird nun in Rigolen gesammelt und gedrosselt ins Entwässerungsnetz geleitet.
Drei Fliegen mit einer Zisterne
Der Maschinenbauer Wisch Engineering hat am neuen Produktionsstandort in Spandau eine Zisterne zur Löschwasserbevorratung, Regenwassernutzung im Gebäude sowie Rückhaltevolumen für größere Regenmengen verbauen lassen.
Grüner Wohnen in Charlottenburg-Wilmersdorf
Der großzügige Innenhof und die Vorgärten des Pommernblocks in Berlin-Wilmersdorf sind nicht nur eine grüne Idylle. Nach der Neugestaltung kann hier auch Regenwasser komplett versickern. Dabei wurden denkmalpflegerische Belange berücksichtigt.
Grün, erneuerbar, bezahlbar
Im Quartier „Wohnen am Campus“ in Adlershof kann Regenwasser vollständig versickern. Dafür sorgen Retentions- und Gründächer, Versickerungsmulden, großzügige Grünanlagen, einheimische Pflanzen und alte Bäume. Photovoltaikanlagen erzeugen Mieterstrom.
Wohnen im Grünen
Die Höfe zwischen zwei Neubauten und einer sanierten Remise in Berlin-Pankow sind zu blühenden Gärten geworden. Versorgt werden sie mit Regenwasser, das auf den begrünten Dächern anfällt. Überschüssiges Wasser fließt in eine Rigole.
Nicht aufzuhalten
Auf einem zuvor gewerblich genutzten Grundstück ist der Wohnhof Hildas Gärten entstanden. Trotz Geschiebemergel erfüllt er die Vorgaben zur Begrenzung von Regenwassereinleitungen – dank Retentionsboxen, Speichern sowie begrünten Dächer und Höfen.
Auf historischem Grund
Die beiden geplanten Wohngebäude auf dem ehemaligen Mauerstreifen in Berlin-Mitte müssen strenge Vorgaben erfüllen. Eine kaskadenartige Entwässerung, Mulden und eine Rigole ermöglichen es, Regenwasser vollständig auf dem Grundstück zu bewirtschaften.
Im Garten Regen
Trotz hoher Grundwasserstände wird das gesamte Regenwasser innerhalb des neuen Wohnquartiers Johannisgärten bewirtschaftet: Dachbegrünungen und die Ausgestaltung aller Grünflächen für die Flächenversickerung machen es möglich.
Nachhaltiger Grünzug für alle
Der zentrale Grünzug im Altglienicker Kosmosviertel soll zu einem zeitgemäßen Quartierspark für alle Altersgruppen umgebaut werden. Um Überflutungen zu verhindern, soll möglichst viel Niederschlag soll auf dem Gelände gehalten werden.